Ausbildungsinhalte
Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen arbeiten und behandeln auf der Basis ganzheitlich-naturheilkundlicher Diagnose- und Heilverfahren. Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung sind erklärte Ziele für die Berufsangehörigen und ihre Patienten. Erfahrung, Intuition und eine positive innere Einstellung, getragen von Liebe und Achtung für die Mitmenschen, gehören ebenso zu diesem Beruf wie ein fundiertes Wissen um Gesundheit und Krankheit.
Auszug aus dem Lehrplan:
MEDIZINISCHE GRUNDLAGEN
Anatomie, Zytologie, Histologie, Physiologie, Pathophysiologie, Endokrinologie, Notfallmedizin, klinische Untersuchungsmethoden, Labortechnik, Psychologie, Psychosomatik, u.a.
NATURHEILKUNDLICHE GRUNDLAGEN
Augendiagnose, Biologische Funktionsdiagnose, Ernährungslehre und Diätetik, Phytotherapie, Humoral- und Segmenttherapie, Homöopathie, Biochemie, Spagyrik, Isopathie, Akupunktur, Kneipp-Anwendungen, Massage, Chiropraktik, Osteopathie, u.a.
BERUFSKUNDLICHE GRUNDLAGEN
Gesetzeskunde, Rechte und Pflichten des Heilpraktikers, Praxisorganisation.
Ausbildungsschwerpunkte sind die Allgemeinmedizinischen Grundlagenfächer, die allgemeinnaturheilkundlichen und berufskundlichen Fächer, sowie die praktische Ausbildung im schuleigenen Ambulatorium und den angeschlossenen Lehrpraxen. Weiterhin die Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung. Die Schüler können auch alle anderen Bildungsangebote des Landesverbandes besuchen.
AUSBILDUNGSDAUER / LEISTUNGSNACHWEISE
Die vollständige Ausbildung dauert 2 Jahre und umfaßt über 2000 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis. Ergänzt durch Zusatzunterrichte und Heimarbeit. Insgesamt damit über 3000 Stunden.
Am Ende der einzelnen Lernabschnitte finden Klausuren oder mündliche Prüfungen statt.
Vor Beginn der praktischen Behandlung von Patienten erfolgt eine Zwischenprüfung.
Nach Bestehen der Schulabschlußprüfung erhalten die Absolventen ein Zertifikat der Heilpraktikerschule.











